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Lesung: Politische Extremwetterlagen – Reportagen aus einem neuen Deutschland
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Lesung: Politische Extremwetterlagen – Reportagen aus einem neuen Deutschland

Lust auf eine spannende Lesung? Dann kommt am 19.Juni 19:30 Uhr in den Spatz!

Darum geht’s:

2024 fuhren Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault als »Überlandschreiberinnen« los, um die Stimmung in Ostdeutschland zu ergründen. Sie wollten verborgene gesellschaftliche Brüche und Kipppunkte sichtbar machen. Während Manja Präkels gezielt zivilgesellschaftliche Initiativen und Brennpunkte in Brandenburg besuchte, bereiste Tina Pruschmann mit dem Fahrrad entlegene Regionen im sächsischen Erzgebirge. Barbara Thériault heuerte als Lokaljournalistin bei einer thüringischen Zeitung an, und Alexander Leistner folgte mentalen Entwicklungslinien, deren Anfänge teils noch vor 1989 zu verorten sind. So entstanden literarische Reportagen über die Normalisierung rechtsextremer Strukturen und Narrative, bedrohte Kulturvereine und Gedenkstätten, bizarre Infrastrukturprojekte in Ruinenlandschaf- ten. Über Menschen, die wegsehen und schweigen, und solche, die tagtäglich ihr Bestes geben, um im tobenden Sturm der Umwertung aller Werte weiter gegen den Wind zu atmen.

Die Autor*innen Manja Präkels, Barbara Thériault und Alexander Leistner lesen in der Kulturkneipe Spatz aus ihrem Buch und kommen im Anschluss mit dem Publikum ins Gespräch.

Über die Autor*innen

Manja Präkels, geboren 1974 in Zehdenick/Mark, ist Schriftstellerin und außerdem Sängerin der Band »Der singende Tresen«. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen; für ihren Debütroman „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ unter anderem den Anna-Seghers-Preis.

Barbara Thériault, 1972 in Lévis, Québec, pendelt als Autorin und Soziologin zwischen Kanada und (Ost-)Deutschland. Ihr Buch „Abenteuer einer linkshändigen Friseurin“ (2022) wurde mit dem Forschungspreis Ethnographie der DGS ausgezeichnet.

Alexander Leistner, geboren 1979 in Werdau, forscht an der Universität Leipzig zum Erbe von 1989. Für seine Dissertation über die Friedensbewegung in der DDR erhielt er 2016 den Max Weber Preis für Nachwuchsforschung.

Infos zu Barrieren: Der Veranstaltungsraum ist über eine Rampe stufenlos zugänglich. Eine Toilette ist großräumig gestaltet.

Die Veranstaltung ist kostenlos und ohne Anmeldung.

Alle Interessierten sind herzliche Willkommen!

Einlass: ab 19 Uhr; Beginn: 19:30 Uhr.

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„KUNST IST DER
BESTE WEG,
DIE KULTUR DER
WELT ZU
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Pablo Picasso
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