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Die Geschichte der Kultmarke Simson
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Die Geschichte der Kultmarke Simson

Mopeds der Marke Simson sind in ganz Thüringen bis heute präsent, werden liebevoll gepflegt und oft über Generationen weitergegeben. In einem Vortrag am Donnerstag, den 21. Mai, in der Gedenkstätte Point Alpha beleuchtet Dr. Ulrike Schulz die wechselvolle Geschichte der Fahrzeug- und Jagdwaffenwerke Suhl. Beginn ist um 18.30 Uhr im Haus auf der Grenze. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Der Name Simson steht jedoch nicht nur für kultige Zweiräder, sondern auch für eine 137-jährige Unternehmensgeschichte, die erst 1991 im Zuge der Wiedervereinigung endete. In dieser Zeit überstand das Werk fünf Systemwechsel und erlebte tiefgreifende politische wie wirtschaftliche Zäsuren. Während der NS-Herrschaft wurde das Unternehmen den jüdischen Eigentümerfamilien entschädigungslos entzogen und in die Kriegswirtschaft eingebunden. In seinen frühen Jahrzehnten war Simson vor allem für die Produktion von Waffen bekannt; in der DDR entwickelte sich der Betrieb dann zum größten Zweiradhersteller und prägte die Mobilität einer ganzen Region. Dr. Ulrike Schulz nimmt die bewegte Geschichte der Simson-Werke in den Blick und zeigt, wie sich an einem Unternehmen zentrale Aspekte der ostdeutschen Industrie- und Gesellschaftsgeschichte nachvollziehen lassen.

Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über veranstaltungen@pointalpha.com oder Telefon 06651/919030 erwünscht.

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