VERGÄNGLICHKEIT. GRAFFITI UND SKULPTUR
Graffitikunst. Max Kosta, Erfurt
Predigerkirche Eisenach, Kabinettausstellung
Dauer: 21.06.2026 – 18.10.2026
Eröffnung: 20.06.2026, 15.00 Uhr
DIE AUSSTELLUNG
Das Kabinett in der Predigerkirche wird zu einem begehbaren Bildraum zwischen Straßenästhetik, Fragment, Überlagerung und sakraler Ruhe.
Graffiti, Texturen, Zeichen und Spuren treffen auf mittelalterliche Skulpturen und ermöglichen einen Dialog über Zeit und Vergänglichkeit, Erinnerung und menschliche Existenz. Die Skulpturen treten dabei nicht in Konkurrenz zur Gestaltung, sondern werden bewusst eingebunden. Mittelalterliche und zeitgenössische Kunst verbinden sich so auf besondere Weise.
Im Zentrum der Ausstellung steht die zentrale Frage: Was bleibt – was bleibt von uns?
DER KÜNSTLER
Max Kosta ist ein deutscher Graffitikünstler. Er lebt und arbeitet in Erfurt. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen großformatiger Wandgestaltung, urbaner Intervention und freier künstlerischer Praxis. Dabei entstehen ebenso Werke im öffentlichen Raum wie reduzierte grafische Arbeiten, Editionen und installative Konzepte.
Kosta zählt zu den prägendsten Akteuren der Graffiti- und Urban-Art-Kultur in Thüringen. Seine Werke waren unter anderem in Paris, Amsterdam, Barcelona, Mailand und London zu sehen.
Eine Auswahl seiner Arbeiten findet sich auch im Eisenacher Stadtbild. So entstand mit Jugendlichen des Kinder- und Jungendhauses East End Eisenach ein großflächiges Fassadengraffiti zur heiligen Elisabeth, an dessen Konzeption und Umsetzung die Jugendlichen gemeinsam mit Max Kosta arbeiteten.
www.maxkosta.de